Tschitschko, Willi

TschitschkoKunstWerkfoto: Detail aus dem „Löwenzahnbett”

„In der Natur an sich gibt es eine Schönheit, die alle Schönheit überschreitet”.

Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind lange und intensive Wanderungen in der freien Natur, vornehmlich an den Flüssen, die er als Lebensadern in diesem gebirgigen Land bezeichnet. Hier sind es vor allem die Steine, die seine ungeteilte Aufmerksamkeit erregen.
Steine, welche teilweise sehr lange Strecken im Fluss zurücklegten und aus unterschiedlichsten Regionen stammen. Somit hat jeder von ihnen seine eigene Geschichte und unterscheidet sich von allen anderen durch Aussehen, Alter, Dichte, Farbe, Form und Größe.
In seinen Arbeiten versucht er durch wenige Eingriffe das spezielle und einzigartige jedes einzelnen Steines zu bewahren, und wenn es ihm notwendig erscheint, durch subtile Veränderungen hervorzuheben.
Entsprechungen oder Ähnlichkeiten seiner Arbeiten sind vielleicht am ehesten im japanischen Shintoismus oder in frühen Kulturen zu finden, in denen der Stein als beseelte Erscheinung gesehen und entsprechend zum Objekt der Betrachtung und Kontemplation wird.
In weiteren Arbeiten mit Naturmaterialien, die in ihrer Leichtigkeit einen spannenden Kontrast zur Massivität und Schwere der Steine bilden, verwendet er so „alltägliche Dinge“ wie Pusteblumen, verschiedenste Pflanzen, und Spitzen von Weihnachtsbäumen, die eine wunderbare Metamorphose durchlaufen.

Willi Tschitschko
St. Georgsweg 5/5
6020 Innsbruck
AUSTRIA
willi.tschitschko@gmail.com

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