Tigoue, Ester und Marcel

Tasche aus recyclten Fahrradschläuche
Ester und Marcel sind auf den Schlauch gekommen.
Sie kreieren aus Plattfüßen kleine und große attraktive Objekte und Mode. Taschen, Hocker, Kleider, Schmuck…
Ein Tütü aus Schlauch und Tüll verrät, dass beide Aussteller professionelle Kostümsc
hneider sind, die für Oper und Theater Maßanfertigungen schneidern.

Ausstellung: „Upcycling: Mode und Objekte“ im HEI – Haus der Eigenarbeit, Wörthstr. 42/Rgb.
Vom 07.Juni bis 3.Juli, Vernissage Freitag, 7. Juni 19 Uhr

Workshop „Upcycling mit Fahrradschlauch“,
Sonntag, 9. Juni 13-17 Uhr im HEi, 7 Teilnehmer, Gebühr: 42€ (Anmeldung: Tel. 089-4480623)

Ester und Marcel Tigoue
Emil-Riedel-Str. 12
80538 München
ester.tigoue@gmx.de

Eichacker, Cornelia

EichackerKunsto.T., Pigment und Binder auf Leinwand, 140 x 130 x 4cm

geb 1957
1978-85 Studium d. Malerei und Grafik an der Akademie d. Bild. Künste in München bei Prof. R.Tröger, Meisterschülerin, Diplom
1990-96 Assistententätigkeit an der A.d.B.K. München bei Prof, R. Tröger und Prof. Jerry Zeniuk.
1992 Gründung des Vereins zur Förderung von bildnerisch-künstlerischen Ausdrucksformen,”Atelierprojekt”, e.V.
zusammen mit Jess Walter
seit 1992 Lehrtätigkeit und Vorstandstätigkeit im “Atelierprojekt”e.V.
1992 Förderstipendium aus der Mathias-Pschorr-Stiftung
1995 USA-Stipendium des Bayerischen Staates für New York
1996 Lehrtätigkeit an der Art Academy Cincinnati, USA
1998 Förderstipendium aus der Prinzregent Luitpold Stiftung
1998-2003 Kunst am Bau Preise und Aufträge im öffentlichen Raum
in München, Berlin, Mainz und Dresden
2001-2011 Atelier im städt. Atelierhaus Baumstr., Kulturreferat der LH München
2004 Stipendium HSP III
2005-07 Bayerisches Atelierförderprogramm
2009-2011 Atelierförderung durch das Kulturreferat der LH München
2012 Lehrauftrag an der TU München, Life sciences, Fachdidaktik

Cornelia Eichacker
cornelia.eichacker@arcor.de
089 / 21 75 20 25
Orleansstr. 61 Rgb
81667 München

Hofmann, Bernd

HofmannKunstNach Geburt 1974 in Würzburg erfolgte 1983 der Umzug nach München. Dort ab 1992 Ausbildung und Ausübung des Schreinerhandwerks. Weil es sich auf zwei Beinen besser steht zusätzlich von 2000-2006 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Jerry Zeniuk. Seitdem hat sich der Tätigkeitsschwerpunkt auf Siebdruck verlagert. All dies begleitend im Jahr 2006 durch die Geburt der Zwillingstöchter Marina und Alba. Lebt und arbeitet in München, seit 2002 in Haidhausen.

Im Alltag unterhält Bernd Hofmann das Plattenlabel RED CAN RECORDS und ein kleines Siebdruckatelier in der Kirchenstraße 26. Als Señor Burns ist er darüber hinaus für seine siebgedruckten Konzertplakate sowie für die von ihm gestalteten Schallplatten- und CD-Cover bekannt.

Worte, Bilder und Klänge vereinen, eine Kunstform entwickeln, die Musik und Artwork zusammenfasst, um damit auch ein Zeugnis des musikalischen Zeitgeists abzugeben – neben dem Hörvergnügen war für Señor Burns die Verpackung, das Cover als optisches Bindeglied zwischen Künstler und Betrachter stets von großer Bedeutung.
Beeindruckt von Siebdruckposterkünstlern der ersten Stunde wie Frank Kozik, Art Chantry und Derek Hess sowie popartistischen Arbeitsweisen Andy Warhols, Roy Liechtensteins und Ed Hoppers unternimmt er den Versuch, eine eigene Bildsprache als Ausdrucksmittel im Kosmos Popkultur zu finden.

Das Zusammenspiel anachronistischer Arbeitsweisen und –techniken sowie optisch wie haptisch hochwertiger Materialien mit modernen Medienformaten macht die Ergebnisse und den Umgang mit ihnen so reizvoll.

Mindestens ebenso reizvoll ist die Lage der Werkstatt an der Kreuzung Kirchen-/Seerieder-/Wolfgangstraße. Das tägliche Treiben vor den Atelierfenstern, die neugierigen Blicke durch sie hindurch nach innen und auf meine Arbeit. Ich freue mich, bei OBACHT! einen intensiveren Blick auf meine Tätigkeit und den Siebdruck zu ermöglichen.

Publikationen:
Señor Burns´ Camping Academy & the one man red can show, Katalog inkl. Vinylplatte, ISBN 978-3-00-024876-4
SQUEEGEE! – Die Siebdruck Bewegung, Katalog, ISBN 978-3-00-031442-1

Bernd Hofmann
Kirchenstraße 26
81675 München
senorburns@red-can.com
www.red-can.com/senorburns

Messerschmitt, Anick

MesserschmittKunstSchmuck
1969 in Barcelona geboren, Ausbildung zur Silber- und Goldschmiedin, seit 16 Jahren eigene Ladenwerkstatt in der Kirchenstraße.
Ich möchte an diesen Tagen die Türen meiner Werkstatt öffnen und freue mich auf Unterhaltungen, einen regen Austausch mit Leuten aus dem Viertel und darüber hinaus.
Obacht hat mich eingeladen und ich bin gerne dabei.
Ich will, dass meine Sachen Freude machen und sich gut anfassen.
Ich kann mir kein anderes Stadtv
iertel denken, das besser zu mir passen würde. Hier bin ich und hier bleibe ich.

Anick Messerschmitt
Kirchenstraße 26
81675 München
anick@goldsilberwerkstatt.de
www.goldsilberwerkstatt.de

Tschitschko, Willi

TschitschkoKunstWerkfoto: Detail aus dem „Löwenzahnbett”

„In der Natur an sich gibt es eine Schönheit, die alle Schönheit überschreitet”.

Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind lange und intensive Wanderungen in der freien Natur, vornehmlich an den Flüssen, die er als Lebensadern in diesem gebirgigen Land bezeichnet. Hier sind es vor allem die Steine, die seine ungeteilte Aufmerksamkeit erregen.
Steine, welche teilweise sehr lange Strecken im Fluss zurücklegten und aus unterschiedlichsten Regionen stammen. Somit hat jeder von ihnen seine eigene Geschichte und unterscheidet sich von allen anderen durch Aussehen, Alter, Dichte, Farbe, Form und Größe.
In seinen Arbeiten versucht er durch wenige Eingriffe das spezielle und einzigartige jedes einzelnen Steines zu bewahren, und wenn es ihm notwendig erscheint, durch subtile Veränderungen hervorzuheben.
Entsprechungen oder Ähnlichkeiten seiner Arbeiten sind vielleicht am ehesten im japanischen Shintoismus oder in frühen Kulturen zu finden, in denen der Stein als beseelte Erscheinung gesehen und entsprechend zum Objekt der Betrachtung und Kontemplation wird.
In weiteren Arbeiten mit Naturmaterialien, die in ihrer Leichtigkeit einen spannenden Kontrast zur Massivität und Schwere der Steine bilden, verwendet er so „alltägliche Dinge“ wie Pusteblumen, verschiedenste Pflanzen, und Spitzen von Weihnachtsbäumen, die eine wunderbare Metamorphose durchlaufen.

Willi Tschitschko
St. Georgsweg 5/5
6020 Innsbruck
AUSTRIA
willi.tschitschko@gmail.com

Forster, Hajo

ForsterKunstHajo Forster lässt sich in keine Schublade stecken:
Er ist Werber, Maler, Bildhauer, Designer und Fotograf. Bereits in den 60er Jahren ist Hajo Forster mit Bildern im Stile der Renaissance erfolgreich, insbesondere in der Manier von Lucas Cranach d.Ä. Später wandte er sich der Pop Art, dem Naturalismus und dem Expressionismus zu. Heute ist sein Malstil hauptsächlich vom figurativen Expressionismus geprägt. Seine Bilder sind emotionale Erzählungen von unterschiedlichen Themen, die ihn bewegen. Er fügt Bildelemente collagenhaft zu einer faszinierenden malerischen Ästhetik zusammen. Barocke Formgebung und expressive Farbenpracht bringt er so zu einer unverwechselbaren Einheit.
Hajo Forster bleibt immer ein Experimentator: Ständig tauscht er Pinsel und Stifte gegen Fotoapparat oder Meißel. Er kreierte unzählige Werbekampagnen, bemalte Autos, entwarf Porzellan gestaltete Marmor- und Bronzeskulpturen.
Hajo Forster wuchs im natu;rlich-einfachen Umfeld als Kind einer Förster-Familie im Münchener Su;den auf. Er besuchte die Volksschule an der Bazeillesstraße und das Gymnasium am Regerplatz. Haidhausen wurde so zum ersten Bezugspunkt und ist es bis heute geblieben.
Anfang der 60er Jahre studierte er Kunst bei diversen Professoren sowie Buchkunst an der Akademie fu;r das grafische Gewerbe. Seit Anfang der 90er Jahre präsentiert Hajo Forster seine Werke in diversen Einzel- und Gruppenausstellungen.

Hajo Forster
Spicherenstraße 6, Hinterhof
81667 München
hajo.forster@acm.by
www.hajo-forster.de
089 / 48 09 01 -11

rikiki

RikikiKunstManufaktur für Kindersachen

mia und henry hat Zuwachs bekommen !
Zusammen mit LUNA MAYA und SERVANE sind wir nun die Manufaktur “rikiki”.
Bei den Modellen handelt es sich um bequeme und originelle Einzelstücke oder Kleinserien, die Individualtität bieten.
Kurz: unsere Sachen sind bequem, originell, individuell, wachsen mit oder sind anpassbar.
Wir entwerfen und nähen selbst, auch maßgeschneidert bei Spezialgrößen.
Unsere Materialien sind qualitativ hochwertig u.a. aus kontrolliert biologischem Anbau.
Für Obacht öffnen wir unsere kleine Werkstatt und zeigen allen, die es interessiert, wie wir arbeiten.

rikiki
Sedanstraße 29
81667 München
info@miaundhenry.de
www.miaundhenry.de

TheaterAtelier

TheaterKunstDas TheaterAtelier (TheA) ist eine Kunstwerkstatt für normal verrückte und verrückt normale KünstlerInnen und Interessierte.

Das TheA versteht sich als Ort der Balance zwischen Kunst und Psychiatrieerfahrung. Professionelle KünstlerInnen unterstützen psychische GrenzgängerInnen, ihre kreativen Kräfte zu entfalten, um damit „ihrer verletzten Seele wieder Flügel wachsen zu lassen“.
Ziel der beiden Leiterinnen Cornelia v. Gosen und Carola Wisnet sowie des KünstlerInnenTeams des TheaterAteliers ist es, sowohl die inneren Kräfte der TheA-TeilnehmerInnen zu stärken als auch Interesse für deren eigenständige und berührende Kunst in der Öffentlichkeit zu wecken. Die Theater- und Kunstprodukte lassen durch ihre Leichtigkeit und Skurrilität ein überraschendes Bild abseits von Klischees entstehen und verschieben Grenzen zwischen sogenannten „Verrückten“ und sogenannten „Normalen“

AUSSTELLUNG: „Gesichte…“ Masken, Puppen, Videos
Masken sind gelebte Träume … poetisch, archaisch, bizarr.
Maskenbau und Maskentheater gibt es von Anfang an im TheaterAtelier. Jeder Maskenspieler entwickelt in freier Gestaltung seine eigene Maske, deren Charakter er dann in Kostümierung und Improvisation erforscht. Die Ausstellung zeigt neben den Masken, die in den letzten Jahren entstanden sind, auch Handpuppen aus dem Projekt „PuppenSelbstPortraits“. Lebendig werden die Exponate durch Bilder und Videos von Aufführungen

Veranstaltungsort:
TheAGalerie

TheaterAtelier
Seeriederstr.16
81675 München
thea@mensch-kunst-leben.de
www.theateratelier-muenchen.de
Träger: Mensch-Kunst-Leben Büro Seeriederstraße 4

Freies Musikzentrum e.V.

MusikzentrumKunstDas Freie Musikzentrum ist seit über 30 Jahren als Akademie für Musik und Tanz in Haidhausen aktiv. Dicht am Puls der Zeit, mit innovativen pädagogischen Ansätzen, besonderen berufsbegleitenden Fortbildungen, vielen Crossover Events und einem reichen Kursangebot von über 150 Dozenten aus aller Welt, werden immer wieder neue Zugänge zur Musik, zum Tanz und anverwandten Künsten gesucht und erprobt.

An diesem Haidhauser Kulturwochenende präsentiert es sich mit Ausstellungen zweier Künstler aus eigenen Reihen (Geoff Goodman und Eva-Maria Weber-Roth), dem Konzert „ The naked truth“ mit talentierten Nachwuchsmusikern am Freitag um 20.00 Uhr und der ganz besonderen theatralischen Performance Teppich Z.WO zu aktuellem Thema am Freitag zur Eröffnung (Ausschnitt) und am Samstag um 20.00 Uhr im Hof des Freien Musikzentrums

TEPPICH Z.WO.
Teppich zum Wohnen – über die Leistung, hier zu leben, und ihren Lohn
Performance von Susanne Goodman und Julia Wahren
Es wäre eine Katastrophe. Wenn es nicht schon so lange so wäre. Die Mieten explodieren, die Benzinpreise auch. Wo sollen wir bleiben? Wo sollen wir hin – und wie? Eine Wohnung in Haidhausen? Ein Auto in Deutschland?? Ein Pinguin in Rom???
Zwei Damen haben sich der Dauermisere entzogen. Jetzt ist das Auto ihr Gehäuse. Sie campen sonstwo, machen es sich heimelig mit Klappmöbeln und Orientläufern, kochen auf der Kühlerhaube, bespielen, besprechen, besingen lauthals ihren neuen Wohnort und finden, sie leben mitten in der Komfortzone.

TEPPICH Z.WO. treibt Wahrheit, Wunsch und Wohlbefinden
auf eine absurde Spitze.
Ihre erste Performance, VIELLEICHT BRAUCHEN WIR EINEN TEPPICH, entwickelten Goodman/Wahren zusammen mit Geoff Goodman anlässlich der Special Olympics 2012 für das Freie Musikzentrum München. Auch in TEPPICH Z.WO. geht es wieder um den Reichtum/die Schönheit/den Genuss des Lebens unter besonderen Umständen.

Freies Musikzentrum
Ismaninger Straße 29
81675 München
info@freies-musikzentrum.de
www.freies-musikzentrum.de
089 41 42 47-0

 

Bloss, Carola

Keramik von Carola BlossSeit 13 Jahren arbeite ich in der Werkstatt Aschoff. Anjella ist nicht mehr unter uns, aber mit ihrem Sohn, der weiter auf der Drehscheibe arbeitet, modelliere ich am Werktisch Tierplastiken und andere Formen wie Schüsseln, Schalen und Kacheln. Bei den Kacheln habe ich mich in letzter Zeit besonders mit Glaseinlegearbeiten beschäftigt. bekam ich eine starke Anregung für meine Bronzearbeiten durch einen Kurs an der Sommerakdemie Salzburg. Seit dem entstehen kleine Bronzeplastiken, die ich bei Starnberg giessen lasse. Da ich 17 Jahre in Lateinamerika gelebt habe, hole ich mir immer wieder Inspirationen von der Kunst der Inkas, Mayas und Azteken.

Carola Bloss
carola.bloss@gmx.de
Wolfgangstraße 4
81667 München