Euser, Peter

Dislocations – Versetzungen

ereignen sich in unterschiedlicher Weise.

Es gibt sie in Medizin, Architektur, und Kunst, auch in der digitalen Fotografie.
Das ausgekugelte Gelenk oder das auf eine Brücke gesetztes Schiff sind als Solche Klar erkennbar.
Virtuelle Dislokationen sind schon wesentlich schwieriger zu entdecken.
Der digital dargestellten Realität kann und darf ich nicht mehr trauen:
Traue keinem Bild, das du nicht selbst gefälscht hast!
In Eusers neuer Bildserie synthetisiert er neue Varianten der Realität aus bestehendem Bildgut.
Dies passiert in unterschiedlicher Weise:
Landschaften – werden durch Gebautes überlagert es entsteht neuer Kontext.
“Fliegende” – feste oder temporäre Bauten und Gegenstände finden sich an neuer Stelle wieder.
Mehrfach bewegt: bevölkerte Bilder geraten durch Multiplikation in Bewegung und gewinnen an Dynamik.

Neue Sinnzusammenhänge sind gewollt zufällig.

Der Fotograf und Lichtkünstler Peter Euser lebt und arbeitet in München mit Licht und monothematischen Fotoserien
Peter Euser *1953 in Offenburg /BW
1973- 1987 Lehr- + Studienjahre in Europa + USA
1987 Diplom Architektur in München
lebt und arbeitet SEIT 1985 in München
als Lichtgestalter + Fotokünstler,

1982- 2019
Lichtprojekte
Kunst am Bau
Fotoausstellungen

 

AUSSTELLUNGSORT & KONTAKT:
Wörthstrasse 39
81667 München
089/4802386
0179/5280611
kontakt@werklicht.de
www.petereuser.de
www.saatchiart.com/account/collection/889997
www.instagram.com/petereuser/

Euser, Peter

E

Peter Euser, Fotografie, und Bettina Zapp, Malerei
Mit ihrem aktuellen Projekt betreten Bettina Zapp und Peter Euser Neuland, das man am Besten mit „Eingriffen“, vielleicht sogar „Übergriffen“ beschreiben könnte. Die künstlerischen Interventionen passieren in beiderlei Richtung, mal werden Fotos übermalt, mal wird Malerei fotografiert und digital mit Fotografie fusioniert.
Die Kooperation verlangt dabei unbedingtes gegenseitiges Vertrauen und Respekt, bietet aber auch eine Fülle von Optionen, die eigene Arbeit zu reflektieren, und dies durchaus auch im wörtlichen Sinn: Das eigene Tun ist Reaktion, Spiegelung (Reflexion) der- und Addition zur Arbeit des jeweils Anderen.
Insofern erfordert es eine Öffnung gegenüber dem Kooperationspartner und ein Loslassen eigener künstlerischer Positionen. Im Gegenzug entsteht ein Dialog zwischen den beiden Künstlern und deren Ausdrucksformen Malerei und Fotografie, im besten Fall auch eine Synthese beider Ansätze.
Für dieses Gemeinschaftsprojekt haben  beide Künstler ihre gewohnten Bildmedien verlassen, die Synthese der Bilder entstand quasi auf neutralem Grund, Bettina Zapp arbeitet nicht mehr auf Leinwand und auch Peter Euser muss seine Fotos auf bemalbare Träger hin konzipieren und auf die bewährte Technik der Hinterleuchtung seiner ansonsten transluzenten Bilder verzichten. (mit Ausnahme der auf Glas gezogenen Überlagerungen)
Im Ergebnis entstehen neue Bedeutungs- und Interpretationsebenen und Bilder mit hoher Bearbeitungsdichte, ein Spannungsverhältnis zwischen beiden Realitäten und ein völlig anderer Betrachtungsmodus. Das Foto bleibt Festgehaltenes, eine vergangene Gegenwart – der gemalte Eingriff versetzt es in Bewegung und komponiert es neu.

Peter Euser * 20.10.1953 in Offenburg
1973- 1987 Lehr- + Studienjahre in Europa + USA
1987 Diplom Architektur in München

lebt und arbeitet in München als Lichtgestalter + Fotograf,

1982 – 2015 Lichtobjekte – Leuchten – Kunst am Bau
1990 – 1995 u.a. 3 gemeinsame Projekte mit dem Pariser Maler Meyer Sarfati “Voyeur -Voyant”
2002 Foyergestaltung „Metamorphose eines Raums“ für WSSA Architekten
2002 „Orangestorm“ Lichtobjekt für SBS Siemens
2002 „Wigwam of Light“ Lichtobjekt für den Bordeauxplatz/München
2004 „Tsunami“ Lichtobjekt für das Foyer der Stadtsparkasse am Pariser Platz
2005 Wandinstallation (Lichtobjekt) für Firma Wexler in Lauf
2006 „Tubes“ Lichtobjekt mit Emmanuela von Branca für Sibyllenbad (Waldsassen)
2007 „Color Kinetics“ Lichtobjekt für das Landhaus eines Arztes bei Wasserburg
2008 – 2009 “Lichtspuren” als Coop-Projekt mit 6 anderen Münchner Lichtgestaltern
2009 Lichtbild – Ausstellung „Two Ways“ (Reflections through the Big Apple)
2009 „Traffik“ Gestaltung eines Treppenhauses am Pasinger Bahnhofsplatz
2009 Lichtbild – Ausstellung „Urban Extensions“ im Rahmen von Obacht
2009 „Einstein 113“ diverse Lichtobjekte in einem Münchner Jugendstilhaus
2009 Lichtbildprojekt + Ausstellung “Waterscapes”
2010 Lichtgestaltung“Group 7” Corporate Identity eines Logistikunternehmens durch Lichtkunst
2011 Lichtbildprojekt + Ausstellung “o tempora, o mores”
2011 Teilnahme Kunst am Bau Wettbewerb für Institut für Fernerkundung der DLR
2011 Teilnahme Kunst am Bau Wettbewerb für die Schule der Nachrichtendienste, Berlin
2012 Licht+Bildgestaltung Evenord Bank Nürnberg
2012 „5 Argumente für Homo Sapiens“- Kunst am Bau Wettbewerb Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
2013 Gründung der Künstlergruppe „Münchner Photoniker“ und Lichtkunstprojekt „BYOE“ (Bring Your Own Energy)
2014 Buchprojekt “Night on Earth“ (Teil 1 von 4 als Buch erhältlich)
2015 Ausstellungsprojekt „strips`n stripes“ Montagen in Lichtkästen und Malerei von Bettina Zapp
2015 Lichtbild – Ausstellung „Two Ways“ Foyer Gasteig München
2016 Lichtbild – Ausstellung „Night on Earth“
aktuelles Projekt:
2017 Coop„Interventions“ – mit der Malerin Bettina Zapp /Ausstellung im Rahmen des Obacht-Kulturfestivals

Pressespiegel:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haidhausen-nachtwanderer-1.3265067
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haidhausen-im-spiegelkabinett-1.2789852

EVENT:
Freitag, den 22. Juni – Vernissage 19.00-24.00

AUSSTELLUNGSORT & KONTAKT:
Peter Euser
Wörthstrasse 39
81667 München
089/4802386 o. 0179/5280611
kontakt@werklicht.de
www.werklichtkunst.de
www.saatchiart.com/account/collection/889997
www.instagram.com/petereuser/

 

Euser, Peter

Peter Euser * 20.10.1953 in Offenburg
1973- 1987 Lehr- + Studienjahre in Europa + USA
1987 Diplom Architektur in München
lebt und arbeitet in München, Atelieradresse Wörthstrasse 39
kontakt@werklicht.de
www.werklichtkunst.de

1982 – 2015 Lichtobjekte – Leuchten – Kunst am Bau
1990 – 1995 u.a. 3 gemeinsame Projekte mit dem Pariser Maler Meyer Sarfati “Voyeur -Voyant”
2002 Foyergestaltung „Metamorphose eines Raums“ für WSSA Architekten
2002 „Orangestorm“ Lichtobjekt für SBS Siemens
2002 „Wigwam of Light“ Lichtobjekt für den Bordeauxplatz
2004 „Tsunami“ Lichtobjekt für das Foyer der Stadtsparkasse am Pariser Platz
2005 Wandinstallation (Lichtobjekt) für Firma Wexler in Lauf
2006 „Tubes“ Lichtobjekt mit Emmanuela von Branca für Sibyllenbad (Waldsassen)
2007 „Color Kinetics“ Lichtobjekt für das Landhaus eines Arztes bei Wasserburg
2008 – 2009 “Lichtspuren” als Coop-Projekt mit 6 anderen Münchner Lichtgestaltern
2009 Lichtbild – Ausstellung „Two Ways“ (Reflections through the Big Apple)
2009 „Traffik“ Gestaltung eines Treppenhauses am Pasinger Bahnhofsplatz
2009 Lichtbild – Ausstellung „Urban Extensions“ im Rahmen von Obacht
2009 „Einstein 113“ diverse Lichtobjekte in einem Münchner Jugendstilhaus
2009 Lichtbildprojekt + Ausstellung “Waterscapes”
2010 Lichtgestaltung“Group 7” Corporate Identity eines Logistikunternehmens durch Lichtkunst
2011 Lichtbildprojekt + Ausstellung “o tempora, o mores”
2011 Teilnahme Kunst am Bau Wettbewerb für Institut für Fernerkundung der DLR
2011 Teilnahme Kunst am Bau Wettbewerb für die Schule der Nachrichtendienste, Berlin
2012 Licht+Bildgestaltung Evenord Bank Nürnberg
2012 „5 Argumente für Homo Sapiens“- Kunst am Bau Wettbewerb Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
2013 Gründung der Künstlergruppe „Münchner Photoniker“ und Lichtkunstprojekt „BYOE“ (Bring Your Own Energy)
2014 Buchprojekt “Night on Earth“ (Teil 1 von 4 als Buch erhältlich)
2015 Ausstellungsprojekt „strips ‘n stripes“ Montagen in Lichtkästen und Malerei von Bettina Zapp

„und immer wieder ist es das Licht, das sich durch meine Arbeit zieht,
verschiedene thematische Fotoserien, vulgo Lichtbilder, die mir in wundersamer Synergie erlauben,
meine alte Liebe , die Fotografie, mit modernster Lichttechnik und Architektur zu verbinden.
„Malen mit der Kamera“ bedeutet für mich, die Ebene der reinen Abbildung des gewählten Objekts zu verlassen,
und eben nicht möglichst realitätsnahe Bilder oder Situationen einzufangen.
Der Vergleich der Bilder mit der abgebildeten Realität ist dabei unzutreffend.
Die gesetzte Unschärfe zeigt das Anderssein der Bilder, das unscharf fotografierte Bild wird zum Medium.
Das fertige Bild wird nicht aus dem Nichts erschaffen, sondern entsteht intuitiv aus etwas bereits Bestehendem.
Der Prozess der Bearbeitung folgt keinem Plan, keiner Ideologie, keiner Behauptung.
Das Bild stellt sich ein, ungerichtetes Werden steht über programmatischem Arbeiten

werklicht von peter euser
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